Dampflokomotive

Baujahr 2001

Eigenbau nach dem Vorbild einer Blanc-Misseron Trambahnlok der Tramways de la Sarthe (Frankreich)

Antrieb durch einen innenliegenden 2-Zylinder Stoker-Dampfmotor aus einer französisch-amerikanischen Kriegslok (SNCF 141 R)

Kessel nach Plänen von Andreas Scholz, 1995 gebaut von Dupuis & Co, Mönchengladbach.

Nenninhalt 49 Liter, Dampferzeugung ca 40 l/h, Betriebsdruck 10 bar, Heizfläche ca 1 m².

 

Leergewicht der Lok: 1280 kg

Dienstgewicht:          1450 kg

LüP:                         2,50 m

Bauzeit:                   1998 - 2001

1. TÜV-Abnahme:     21.05.2001

 

Gmeinder 4460

Baujahr 1948 

1983 gekauft von Ziegelei Blattert in Murr/Murr als 1. Lok der MSGB

1-Zylinder Kaelble-Originalmotor mit 12 PS, ohne elektrische Anlage

Gewicht 3,2 t

 

Die Maschine war im Ziegelwerk im Streckendienst eingesetzt und ziemlich strapaziert worden. Die Räder waren um mehr als 1 cm ausgelaufen und mussten 1984 abgedreht werden, um die Weichen der Anlage nicht zu beschädigen. Gleichzeitig erhielt die Lok ein einfaches Kabinendach und einen nach oben gerichteten Auspuff. 

Der Motor sollte abgedichtet und die Antriebskettenräder erneuert werden

Diema 833 

Typ DL 12

Baujahr 1937 (mehrfach umgebaut)

 

Hier:

Die Lok im Anlieferungs-zustand 1999

 

 

 

 

Gewicht: 2,2 t

Luftgekühlter 2-Zylinder Deutz Diesel (Tauschmotor)

3-Gang-Getriebe mit über Handrad schaltbaren Lamellenkupplungen, Wurfhebelbremse

 

Die Lok wurde 1937 fabrikneu an die Westhauser Gipswerke Rodewig in Bodenhausen/Harz geliefert und kam zu einem nicht bkannten Zeitpunkt zum staatlichen Torfwerk in Schussenried und 1982 zum Zielgelwerk Friedmann in Offingen, wo sie als Reservelok abgestellt war. 1987 kaufte sie Jürgen Wening von der IGS Historische Feldbahn Franken, der sie 1998 gegen eine nicht betriebsfähige O&K NS1 der MSGB (ex Sandwerke Kiener, Goldshöfe) eintauschte. Wir bauten sie 1999 in ihren Ursprungszustand zurück, d.h. Entfernen des vorne angebauten Ballastkastens und Versetzen der Führerstandrückwand nach vorn, um beidseitig kuppeln zu können. 2021 neue Lichtmaschine, 2022 Angleichung der elektrischen Anlage an die "MSGB-Norm".  

O&K 9798

 

Typ RL 1c 

 

Baujahr 1939

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gewicht 2,5 t

1-Zylinder Original-Dieselmotor mit 12 PS

3-Gang-Getreibe mit über ein Handrad schaltbaren Konuskupplungen

 

Die Lok wurde am 23.01.1939 an die Quarzitwerke Bauer in Ellwangen/Jagst ausgeliefert und kam später zu den Sandwerken Kiener in Goldshöfe bei AAlen. Dort konne ich sie 1991 zusammen mit einer nicht betriebsfähigen O&K NS1  kaufen. Um die Maschine einsatzfähig zu machen, musste das festsitzende Getriebe zerlegt und ein Frostriss im Wassermantel behoben werden. Der seitliche Auspuff wurde nach oben verlängert und mit einem Schutzgitter versehen. 

O&K  8375

Typ RL 1c

 

Baujahr 1938

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nahezu baugleich wie O&K 9798, jedoch wird der Ventilator noch über einen Flachriemen angetrieben. Die Lok hat breite, gefederte Puffer.

Das Gestänge für den 3. Gang fehlt.

 

Die Lok wurde am 04.02.1938 als Lagerbestand an die Société de Vente in Paris geliefert. Die Originalschilder an der Lok sind deshalb in französischer Sprache gehalten. Über ihre Einsatzorte ist nichts weiter bekannt. Bernard Bommert kaufte die noch funktionstüchtige Lok in den 70er Jahren von einem Schrotthändler für seine "TVE" in Etival und setzte sie auch in Semur-en-Vallon ein. 2005 tauschte er sie gegen meine bei ihm abgestellte Decauville-Grubenlok ein. 

Dieselhydraulischer Triebwagen

 

Baujahr 2011

Eigenbau

 

Sitzplätze: 12 bis 14

Gewicht:    1320 kg

LüP:          5,60 m   (Wagenkasten 5,00 m

3-Zylinder KUBOTA-Diesel D 722 mit 15 kw/20 PS

Hydrostatantrieb auf Ölmotor in jedem Fahrgestell.

Elektrische Steuerung über ein im jeweiligen Führerstand einhängbares Steuerpult, von Ludwig Rommel konzipiert und gebaut, 2015 von Klaus Frank digitalisiert.

Besonderheit: Kabelfernbedienung

 

2012 wurden die 4 Schiebetüren eingebaut und der Wagenkastenin rot und elfenbein lackiert.

 

2024: Neue Fensterrahmen aus widerstandsfähigem Meranti, in "Mahagoni" lasiert. 

 

          Mehr zum Bau des Triebwagens